Im Prinzip ist jede intensive Arbeit, die auch emotionale Anforderungen stellt, eine potentielle Gefahr, auszubrennen. Burnout kann die Folge von großl;em Engagement, Ehrgeiz und Leistungsdruck sein. Gerade Menschen, die in ihren Traumberuf arbeiten, die sehr engagiert und ehrgeizig sind, können in die Burnout-Falle geraten.
Leistungsdenken, Befriedigung durch Erfolgserlebnisse, aufopfernder und unumschränkter Arbeitseinsatz werden in der Arbeitswelt als äußl;erst positiv bewertet, mehr noch: sie sind die Grundvoraussetzungen, ohne die es heute fast nicht mehr möglich ist, eine bessere Position, bzw. Aufstiegschancen zu bekommen oder Karriere zu machen. Aber genau diese Eigenschaften können Burnout fördern.
Nach einer Untersuchung der Unternehmensberatung Saaman vom Sommer 2006 mit 10.000 Interviews leiden 45 Prozent der Manager nach eigenen Angaben unter Zeichen von Erschöpfung. Einen derartig hohen Anteil habe man vor zehn Jahren nicht feststellen können.
Burnout passiert nicht über Nacht. Typisch ist, dass die entsprechenden Signale über längere Zeit auftreten – und von dem Betreffenden aus unterschiedlichen Gründen ignoriert werden.
Diese Faktoren können aus jeder Arbeit eine Burnout-Gefahr machen: