„Keine Reiseführer, kein Gepäck, am besten nackt.“
Unter dieser neugierig machenden Überschrift steht in der heutigen FRANKFURTER ALLGEMEINE SONNTAGZEITUNG ein Interview mit dem bulgarischen Schriftsteller Ilija Trojanow Darin plädiert er für eine ganz andere Form des Reisens, die er seit Jahren praktiziert und so begründet:
- “Je weniger Gepäck, desto besser. Man kriegt überall auf der Welt alles, was man braucht, zumindest für das jeweilige Land. Mit fremden Bedürfnissen in ein neues Land zu reisen ist immer eine schlechte Idee.”
- Hat man vorher Reiseführer gelesen ”... besteht der Urlaub darin, dass man das Bild vor Ort erwartet, das man erwartet. Viele Indienreisende gehen zum Taj Mahal, aber die wenigsten kommen euphorisch zurück. Im Gegenteil, sie monieren, dass es voll und schmutzig ist und Bettler gibt. Auf den Fotos haben Sie eine jungfräuliche Version, neben der die Realität enttäuscht. ... Es ist meist das Unerwartete, das begeistert.”
- _“Nackt (zu reisen) bedeutet, sich nicht zu scheuen vor