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Warum ist es so verdammt schwer, sich zu verändern?

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Trotz zahlloser Selbsthilfebücher und guten Ratschlägen von Freunden, ist es meist schwierig, eigenes Verhalten zu ändern. Zum Beispiel: aufhören zu rauchen, öfters Nein sagen, mehr delegieren statt alles selbst zu machen. Warum ist das so? Es hat damit zu tun, dass problematisches Verhalten meist eine kreative Lösung ist – für einen inneren Konflikt. Der Beitrag eröffnet eine unübliche Perspektive auf Probleme und Veränderung. Dauer: 13 Min. Sie können diesen Beitrag auch nachlesen und weiterempfehlen auf […]

Zwölf Persönlichkeitsmerkmale, die Sie als Selbständiger brauchen.

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Hierzu meine Erfahrungen, welche Merkmale Sie mitbringen sollten, wenn Sie selbständig sind oder sich machen wollen – und langfristig damit erfolgreich sein wollen. Dauer 23 Min. Sie können diesen Beitrag auch nachlesen und weiterempfehlen auf meinem Blog: Sie können sich diesen Podcast auch herunterladen. Dazu gehen Sie bei jedem Beitrag mit der rechten Maustaste auf die Zeile „Download MP3“. In dem dann aufgehenden Fenster gehen Sie auf die Zeile „Ziel speichern unter…“ und geben dort […]

Selbst, Ich und Ego – eine Begriffsbestimmung und eine Anleitung.

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Um sich selbst und seine Handlungsweisen besser zu verstehen und möglicherweise zu verändern, ist ein tieferes Verständnis darüber, wie diese drei Bereiche zusammenspielen, aus meiner Sicht unerlässlich. Im Folgenden will ich versuchen, diese zu definieren und voneinander abzugrenzen. Ich folge dabei teilweise den Überlegungen von Detlef Bartel

Das Selbst.
Mit ihm werden wir geboren und es verändert sich das ganze Leben hindurch nicht. Es existiert außl;erhalb von Raum und Zeit und bildet die Quelle unseren Bewusstseins. Das Selbst ist unsere eigentliche geistige Energiequelle. Als Teil der universalen Bewusstheit ist sein Kraftreservoir unendlich. Energiemangel entsteht durch den Verbrauch körperlicher als auch geistiger Aktivität. In beiden Fällen gilt, dass Energie nur durch Ruhe und Passivität wiedergewonnen werden kann. Der Sportler ruht sich nach einer anstrengenden Leistung aus. Nach des Tages Mühen schöpfen wir neue Kraft im Schlaf. Aber auch in stillen Zeiten oder der Meditation verbinden wir uns mit dem Selbst und können so den Energiefluss verbessern.

Das Ich.
Wenn das Selbst die passive Basis des Ich ist, kann das Ich als Zentrum betrachtet werden, in dem sich alle Gehirnfunktionen treffen. Dazu gehören unsere Gedanken, Wünsche, Vorlieben, Gefühle, Wahrnehmungen, Erinnerungen, Hoffnungen, Entscheidungen, Handlungskonzepte usw.

Wenn wir vor einer Entscheidung stehen und in einem ruhigen, entspannten Zustand das Für und Wider mehrerer Optionen abwägen, ist das Ich eine Art “innerer Regisseur”, der die Vorstellungen und Interessen aller innerer Instanzen angemessen berücksichtigt und dann eine ausgeglichene Entscheidung fällt. Das Ich regiert praktisch immer aus der Mitte heraus, indem es auch die sozialen Aspekte einer Entscheidung mitberücksichtigt.

Warum ist die Mitte des Ich so wichtig?

Zeit ist der Trick der Natur, damit nicht alles gleichzeitig passiert.

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Das Thema “Zeit” hat mich immer interessiert. Obigen Spruch fand ich mal auf der Mensa-Toilette der Universität Heidelberg. Viele Jahre zuvor begegnete mir - ich glaube bei Tucholsky - die philosophische Frage: “Was macht der Wind, wenn er nicht weht?”
Hier im Urlaub auf Mallorca lese ich zum zweiten Mal das empfehlenswerte Buch von Robert Levine “Eine Landkarte der Zeit”. Darin untersucht er das Verhältnis der Menschen zum Thema Zeit in 31 verschiedenen Ländern und macht deutlich, wie das Zeitgefühl eines Kulturkreises tiefe Konsequenzen für das körperliche, seelische und soziale Wohlbefinden seiner Menschen hat.
Einige der für mich wichtigsten Erkenntnisse:

1. Je gesünder die Wirtschaft eines Ortes, desto höher sein Tempo.”
Das gilt für alle Länder der Erde, interessanterweise aber auch für Bereiche innerhalb ein und derselben Stadt.

2. Je entwickelter ein Land ist, desto weniger freie Zeit bleibt pro Tag.
In meinen Zeitmanagement-Seminaren höre ich zuweilen die Klage eines Teilnehmers, dass der Tag einfach zu wenig Stunden habe. Einem Indio in Lateinamerika würde dieser Satz wohl ungläubiges Kopfschütteln entlocken.

3. Größl;ere Städte haben ein schnelleres Tempo.
Dies wurde nachgewiesen, indem man die Gehgeschwindigkeit von Passanten in 25 Städten verschiedener Länder untersuchte und eine fast vollkommene Übereinstimmung fand zwischen der Einwohnerzahl und der Gehgeschwindigkeit. Und dies selbst in so unterschiedlichen Ländern wie Frankreich, Deutschland, Griechenland, Israel und den USA.

4. Heißl;ere Orte haben ein langsameres Tempo.
Auch dieses Stereotyp untersuchte Levine in seiner 31-Länder-Studie - und es stimmt. Die “langsamsten” Völker - Mexiko, Brasilien und Indonesien - liegen in den Tropen.

Doch das Verhältnis zur Zeit wird nicht nur von äußl;eren Gegebenheiten bestimmt. Jeder Mensch hat auch sein eigenes Verhältnis zum Thema “Tempo”. Wenn Sie wissen wollen, wie schnell oder langsam Sie ‘ticken’, hier ein kleiner Test:

Fremdgehen, Seitensprung, Affären, Eifersucht – Was tun?

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Vor einigen Monaten wurde ich zu obigem Thema interviewt. Da mich immer wieder Fragen zu diesem ‘heißl;en’ Thema erreichen, hier das komplette Interview.

Warum haben wir überhaupt Affären?

Dazu gibt es viele Standpunkte. Aber einen, den ich sehr wichtig finde, ist, dass wir biologische Wesen sind. Der Hauptzweck der Evolution ist nun mal, dass die menschliche Rasse sich fortsetzt und das spielt bei der Sexualität sehr stark mit rein. Früher ging es hauptsächlich um Fortpflanzung, sowas wie Liebe war in den vergangenen Jahrhunderten längst nicht so wichtig. Auch heute gibt es ja noch Völker, wo drei oder vier Partner zusammen leben. Das ist dort ein funktionierendes Modell, nur im Westen existiert die Idee der Monogamie. Aber die ist nun mal eindeutig gegen unser kulturelles Erbe.
Ein anderer Punkt ist der, dass Liebe und Sexualität nicht unbedingt was miteinander zu tun haben. Es ist schön, wenn es in einer Beziehung zusammen kommt, aber auch wenn man jemanden liebt, richtet sich das sexuelle Interesse nicht automatisch nur auf diesen einen.

Gibt es Menschen, die anfälliger sind für Affären als andere?

Ja, da gibt es sehr großl;e Unterschiede. Das hat vor allem mit der Risikobereitschaft eines Menschen zu tun. Eine Affäre bringt Konflikte mit sich - äußl;erlich und/oder innerlich. Man muss bereit sein, die vor seinem Partner zumindest eine Weile zu verheimlichen. Es muss einem liegen zu lügen und man muss die Affäre mit seinem inneren Gewissen vereinbaren und sie von sich abspalten können. Aber genau das können viele nicht. Diese Menschen quälen sich dann und werden schon allein aus Angst seltener Affären haben.
Aber die Anfälligkeit hat natürlich auch mit inneren Werten und moralischen Standards zu tun. Wobei hier viele eine Doppelmoral haben: Wenn ich meinen Partner betrüge, macht das nichts. Aber wenn er das macht, ist sofort Schluss. Doch diese Art zu denken ist menschlich.

Wann sollte man eine Affäre beichten und wann sie besser für sich behalten?

Mann, Frau, Beziehung – und der 2. Satz der Thermodynamik.

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In meinen Persönlichkeitsseminaren und Coachings, in denen es vor allem um berufliche Themen geht, frage ich nach einer Weile auch nach dem privaten Umfeld. Denn beides gehört für mich zusammen. In der Partnerschaft und Familie werden wir, wenn es gut läuft, akzeptiert ohne Besonderes leisten zu müssen. Im Beruf finden wir, wenn es gut läuft, Abstand von der Liebe und können unser kreatives Potenzial nutzbringend einsetzen.

Doch damit es in beiden Bereichen “gut läuft”, braucht es Aufmerksamkeit und Einsatz. Denn nach dem 2. Satz der Thermodynamik wird alles von alleine schlechter. Die Fensterrahmen Ihres Hauses verwittern. Ihr sauberes Auto wird von alleine dreckig. Die Schreibtischordnung verschwindet unter Briefen, Akten und Notizen. Ihr Garten verwildert. Ein Projekt droht, gegen die Wand zu laufen. Und dasselbe passiert mit Ihrer Beziehung im Lauf der Zeit. Will man das nicht, so muss man etwas dafür tun. Aufräumen, pflegen, instandhalten.
Bei Haus, Auto, Schreibtisch , Garten und Projekt akzeptieren wir das. Und tun auch meist das Notwendige. Dass auch eine Beziehung Zeit, Aufmerksamkeit und Pflege braucht, glauben viele erst dann, wenn man “sich auseinander gelebt hat”.
Hier kommen ein paar Denkanstößl;e und konkrete Anregungen, wie Sie den “Garten Ihrer Liebe” auf die Dauer pflegen können.

Macht Geld glücklich? Oder nur andere Sorgen?

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Im letzten Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung drehen sich 95 Prozent um das Thema ‘Armut’. Man weißl; alles über die Armen, aber fast nichts über die Reichen. Obwohl viele Menschen davon träumen, reich zu werden, weißl; man kaum etwas darüber, wie es ist, reich zu sein. Der Soziologe Thomas Druyen beforscht als ‘Reichtumsforscher’ seit Jahren, wie es Menschen geht, die finanziell ausgesorgt haben. In einem Interview in brandeins berichtet er davon.

Schwierigkeiten entstehen bereits bei der Definition, wo Reichtum anfängt. Beim Millionär oder erst beim Milliardär? Der Forscher hat den Ansatz gewählt, dass als reich gilt, wer von seinen Zinsen luxuriös leben kann ohne sein Kapital anzugreifen (dazu braucht man etwa drei Millionen Euro.) In Deutschland gibt es etwa einhundert Milliardäre; weltweit ca. neunhundert. Sind die nun glücklicher? Oder welche Vorteile bietet soviel Geld?

Wie Sie Ihren Stress ‚wegatmen‘ können.

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Wer mein Blog oder meine Persönlichkeitsseminare kennt, weißl;, dass ich für viele Probleme (Führung, Zeitmanagement, Gesundheit) meist ganz andere Ursachen anführe als die gängige Methoden und Ratgeberseiten.

Hier möchte ich Ihnen zum Thema ‘Stress’ einige ungewohnte Anregungen geben:

1. Es gibt keinen Stress. Stress müssen Sie sich selbst machen.
Es gibt wenige Situationen, Nahrungs- und Flüssigkeitsmangel oder zu wenig Raum, die physiologischen Stress auslösen aber derlei erleben wir ja nur in Notlagen.
Im normalen Berufsalltag oder im Privatleben gibt es Situationen. Situationen, die wir nicht mögen, die uns unangenehm sind – aber die ‘verursachen’ keinen Stress. Den Stress, den Sie dabei möglicherweise erleben, den müssen Sie sich schon selbst machen.

  • Ein Beispiel: Wenn Sie zu einem wichtigen Meeting-Termin fahren und unterwegs in einen Stau geraten, so dass Sie nicht rechtzeitig da sein werden, ist das eine Situation, die Sie nicht mögen. Punkt, mehr nicht. Fangen Sie jetzt an, sich über die anderen Idioten auf der Autobahn aufzuregen, wodurch Ihr Blutdruck steigt und Sie sich ausmalen, welche schlimmen Folgen Ihr Zuspätkommen haben wird – diesen Stress machen Sie selbst!
    Sie könnten auch anrufen, dass Sie es nicht rechtzeitig schaffen und sich entspannt zurücklehnen, eine schöne CD hören und die unverhoffte Pause genießl;en. Denn auf den Stau haben Sie keinerlei Einfluss. Aber wie Sie den Stress erleben, darauf haben Sie maximalen Einfluss.
    Aber Sie müssen wissen, wie.

Führungskräfte muss man anders coachen als Sportler.

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In einer der letzten Ausgaben der ‘Wirtschaftswoche’ mal wieder ein Artikel über Coaching. Zu Anfang wieder die übliche journalistische Beruhigungspille:

  • “Die Skeptiker unter ihnen hatten wenig Lust auf “Seelenstriptease”. Doch diese Sorge nahmen ihnen die Trainer schnell. In Einzelsitzungen fragten sie jeden Abteilungsleiter: “Wo sehen Sie Stärken und Schwächen in der Zusammenarbeit mit Ihren Kollegen? Mit wem können Sie den Austausch verbessern?” Die Fragen waren konkret und ergebnisorientiert ”” keine Spur von Esoterik oder Psychotherapie.”

Ich frage mich manchmal, wie viele Jahrhunderte es noch dauern wird, bis die Angst vor allem was mit “Psycho” anfängt, deutlich abnimmt. Und dann als segensreiche Methode die berühmte ‘’Stärken-Schwächen-Analyse’. Aus meiner Sicht ein pseudo-objektives Verfahren mit einem Erkenntniswert gegen Null. Oder hat jemand durch diese Analyse schon mal etwas Neues über sich erfahren? Man bekommt doch nur bestätigt, was man ohnehin schon wusste. Und zeigt die Analyse, dass ich in einer Dimension, meinetwegen ‘Durchsetzungskraft’, viel besser bin als ich mich erlebe, was nützt mir das? Glaube ich das dann? Bin ich dann durchsetzungsfähiger?

Als weiteres Beispiel für Coaching-Unterstützung wird genannt:

Welcher Führungsstil ist besser? Hart oder weich?

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In einem interessanten Artikel in der ‘Süddeutsche Zeitung’ spricht der Wirtschaftspsychologe Felix Brodbeck über deutsche Führungskräfte und die Sehnsucht nach neuen Managern.
Originalartikel hier

Dabei unterscheidet er zwei Führungsstile:

1. das aufgabenorientierte Führungsverhalten
Dabei werden möglichst konkrete Ziele aufgestellt und man sorgt durch entsprechende Kontrolle und Anreize dafür, dass die Ziele erreicht werden.

2. das Personalorientiertes Führungsverhalten
Dabei kümmert man sich um die Belange der Mitarbeiter, motiviert und unterstützt sie bei der Aufgabenerledigung und ihrer Entwicklung.

Beide Stile haben ihre Vorteile. Wenn es in einer Firma nur um kurzfristige Effizienz und Rendite geht, ist die Aufgabenorientierung der schnellere Weg. Wenn man jedoch langfristiger denkt und will, dass die Mitarbeiter nicht nur Leistung abdrücken, sondern sich entwickeln können, zufrieden sind, weniger unter Stress leiden oder sich ausgebrannt fühlen, dann ist die Personalorientierung die bessere Wahl.

In Deutschland ist man mehr der Aufgabenorientierung zugetan. Das bestätigt auch die Studie GLOBE (Global Leadership and Organizational Behavior Effectiveness), für die 17.000 Manager der mittleren Führungsebene in 62 Ländern nach den Merkmalen einer guten Führungskraft befragt wurden. Die Ergebnisse für Deutschlands Führungskräfte sind wenig überraschend.