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Wie Sie herausfinden, welche Werte Ihr Leben bestimmen.

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Was ist Ihnen wirklich im Leben? Wenn man viel beschäftigte Manager (70-Stunden-Woche, häufige Reisen etc.) fragt, was Ihnen das Wichtigste im Leben ist, antworten Sie in der Regel: “Meine Familie!” Doch stimmt das wirklich? Angenommen, ich frage Sie, wofür Sie sich im Leben wirklich interessieren und Sie antworten: “Ich liebe die Oper!” (Oder Kriminalromane oder Kaninchenzucht) Wenn ich dann wissen will, wie oft Sie in den letzten Monaten in der Oper waren, sich mit Krimis […]

Drama-Dreieck: Welche Rolle spielen Sie in Konflikten?

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Die meisten Menschen mögen keine Konflikte. Sie versuchen, diese zu vermeiden, indem sie ihnen ausweichen, sie bagatellisieren oder “gute Miene zum bösen Spiel” machen.

Doch Konflikte sind nur der Preis dafür, dass es Wahlmöglichkeiten gibt. Wenn es in einer Situation keine Handlungsalternative gibt, entsteht kein Konflikt. (In den meisten Restaurants gibt es dicke Speisekarten – und die entsprechende ‘Qual der Wahl’. Bei meinem Lieblingswirt im Urlaub in Südfrankfreich, gibt es jeden Tag nur ein Gericht – und somit keinen Konflikt.)

Ein typisches Verhalten von Menschen in Konflikten beschreibt das Drama-Dreieck der Transaktionsanalyse von Stephen Karpman. Hier gibt es drei definierte Rollen:

1. Das Opfer
Dies ist die vermeintlich “schwache” Position. Dem Opfer wirft man etwas vor, oder er/sie wird für etwas verantwortlich gemacht. Doch das Opfer ist nicht nur passives Opfer, sondern übernimmt diese Rolle auch, indem es sich selbst als machtlos erlebt und die anderen beiden Rollen im Drama-Dreieck als mächtig.
Sich als Opfer zu erleben, hat auch einen Nutzen. Man darf jammern, denn die anderen sind ja verantwortlich dafür, dass es einem schlecht geht. Man selbst sieht sich nicht in der Lage, seine Situation zu ändern. Doch diese ‘ohnmächtige’ Position ist auch machtvoll, gibt das Opfer doch die gesamte Verantwortung für sein Handeln und dessen Folgen an andere ab. Opfer bleiben selten allein, denn sie üben eine magische Anziehungskraft aus auf die zweite Rolle.

Jazz am Abend – Oder: Wozu unser Gehirn prinzipiell fähig ist.

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In einem früheren Beitrag habe ich auf die Neuroplastizität des Gehirns hingewiesen. Also der Tatsache, dass sich unser Gehirn ständig verändert, je nachdem, wie wir es benutzen. Hier der Artikel

Was das praktisch bedeuten kann, habe ich gestern Abend erlebt, als ich auf einem Jazzfest in der Region unter anderem die Jazz-Organistin Barbara Dennerlein sah und hörte. In einem Presseartikel lese ich:

  • Sie ist nicht nur eine Virtuosin auf ihrem Instrument, sie schreibt auch wundervolle Kompositionen… Ein Pedalsolo gab sie dabei ebenfalls zum Besten, dabei einen Kontrabass imitierend. Mit den Fingern ist sie schon schnell, aber was sie mit den Füßl;en anstellt, ist schon atemberaubend. Kein zweiter Organist hat das Pedal so stark im Gebrauch. Und dabei verbindet sie eine Virtuosität, Eleganz und Leichtigkeit, die unübertrefflich ist…. Ihr linker Fußl; entwickelt eine tänzerische Leichtigkeit, welche Latin- und Swingrhythmen mit dem optischen Reiz eleganter Tanzbewegung eins werden lassen. So flink der linke Fußl; übers Pedal huscht, so reaktionsschnell ist der rechte am Lautstärkeschweller. Jeder einzelne Ton wird damit manipuliert, womit die Soli eine vokale Qualität erhalten. Dennerlein spielt gewissermaßl;en drei Instrumente gleichzeitig: Der Fußl; ersetzt den Kontrabass, die linke Hand greift weiche Klänge auf dem unteren Manual und auf dem oberen wuselt die Rechte oder nimmt ein heißl;es Vollbad im Hammondsound.

Aber hören und sehen Sie selbst:

Zahlen lügen nicht. Aber das nützt uns wenig.

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Zahlen spielen in unserem Leben eine großl;e Rolle. Ob Unternehmen Gewinnsteigerungen berichten, ob die Bundesagentur monatlich berichtet, wie viel Menschen arbeitslos sind, ob uns die Gesundheitsministerin versichert, dass der Kassenbeitrag bei 19,5 % stabil bleibt - eine Unmenge Zahlen werden uns zu unserer Information bereitgestellt. Doch können wir immer etwas Sinnvolles damit anfangen?

Wie viel sind zum Beispiel 40%? Vier Hundertstel? Vier Zehntel? Ein Viertel? Okay, Sie wissen es natürlich, doch die Hälfte der Kunden einer deutschen Großl;bank, die diese Frage stellte, hatte keine Ahnung. (Die Hälfte sind übrigens 50%).

Ein anderes Beispiel:

Schlechte Verlierer – Was haben Schröder, Berlusconi und Bush gemeinsam?

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Es ist die Schwierigkeit, Niederlagen zu akzeptieren. Das konnte man live miterleben, als 2006 Ex-Kanzler Schröder am Wahlabend im Fernsehen trotz Wahlniederlage der SPD seinen Kanzleranspruch anmeldete. Oder wie Italiens Ministerpräsident Berlusconi nicht glauben konnte, dass er die Wahl verloren hatte – und die Stimmen erneut ausgezählt werden mussten. Und Präsident Bush …

In einem ‘brandeins’-Interview mit dem Psychotherapeuten W. Schmidbauer wird deutlich, wie zentral für das seelische Wohlergehen die Fähigkeit eines Menschen ist, Frustrationen zu verarbeiten, “Im Grunde könnte man jede Biografie auch als eine Geschichte der Kränkungsverarbeitung lesen.”

Männer und Frauen passen einfach nicht zusammen.

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Ein Mann und eine Frau gehen campen, bauen ihr Zelt auf und schlafen ein. Einige Stunden später weckt der Mann die Frau auf und meint: “Schau gerade hinauf in den Himmel und sage mir was du siehst!” Die Frau sagt: “Ich sehe Millionen von Sternen.” Der Mann fragt: “Und was denkst du jetzt?” Die Frau überlegt eine Minute: “Astronomisch gesehen sagt es mir, dass da Millionen von Galaxien und Billionen von potentiellen Planeten sind. Astrologisch […]

Was passiert, wenn ein Unternehmen anfängt, seine Mitarbeiter nicht mehr wie Kinder zu behandeln?

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Nun, man führt eine völlig neue Arbeitsweise ein: “ROWE – Results-Only Work Environment.” Das bedeutet konkret, dass jeder arbeiten kann, wo und wie lang es ihr oder ihm gefällt, solange die anstehenden Aufgaben erledigt werden und keiner seine Kollegen hängen lässt. Was am Ende zählt, ist allein das messbare Ergebnis.

Also Schluss mit Stechuhr, Anwesenheitspflicht im Büro oder sinnlose Besprechungsmarathons. Statt dessen muss jeder selbst dafür sorgen, dass er sich mit anderen abstimmt und in Kontakt bleibt, um Termine einzuhalten, Aufgaben weiterzugeben und generell erreichbar zu sein.

Diese Revolution im Arbeitsleben wurde nun nicht bei einer kleinen Zehn-Mann-Firma propagiert und ausprobiert, sondern bei

Angemessen handeln: Eine Fabel.

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Der Mullah, ein Prediger, kam in einen Saal, um zu sprechen. Der Saal war leer, bis auf einen jungen Stallmeister, der in der ersten Reihe saßl;. Der Mullah überlegte sich: “Soll ich sprechen oder es lieber bleiben lassen?”
Schließl;lich fragte er den Stallmeister: “Es ist niemand da außl;er dir, soll ich deiner Meinung nach sprechen oder nicht?”

Gesprächsführung – Oder: Es kommt oft darauf an, wie man etwas sagt.

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Ein Sultan hatte geträumt, er verliere alle Zähne. Gleich nach dem Erwachen fragte er einen Traumdeuter nach dem Sinn des Traumes. „Ach, welch ein Unglück, Herr!“ rief dieser aus. „Jeder verlorene Zahn bedeutet den Verlust eines deiner Angehörigen!“ – „Was, du frecher Kerl“, schrie der Sultan, „was wagst du mir zu sagen? Fort mit dir!“ Und er gab den Befehl: „Fünfzig Stockschläge für diesen Unverschämten.“ Ein anderer Traumdeuter wurde gerufen und vor den Sultan gerufen. […]

Ein monatliches Grundeinkommen für alle? Gut, aber was würden Sie dann tun?

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In meinen Persönlichkeitsseminaren stelle ich in der Eingangsrunde meist die Frage:

  • Angenommen, Sie hätten ab morgen fünf Millionen Euro zur Verfügung? Was würden Sie dann tun?

Dabei überspringen wir im Geist das erste halbe Jahr, um sich in dieser Zeit von dem Schock zu erholen und sich die dringendsten Wünsche (Auto, Boot, Reise etc.) zu erfüllen.

Die Frage ist deshalb so wichtig, weil Sie einen an die innersten verborgenen Wünsche und Bedürfnisse führt. Diese Wünsche und Bedürfnisse sind natürlich die ganze Zeit da, aber gewöhnlich verdrängen wir sie. Die häufigste Ausrede dabei ist ja, “dass man ja von irgendwas leben muss” womit die meisten meinen, dass man arbeiten muss.