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Führen Frauen anders? Nein, aber es wird ihnen nicht gedankt.

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Ach, das Leben ist ungerecht. Zum Beispiel zu weiblichen Führungskräften. Das erfuhr ich aus einem Gastvortrag von Dr. Wolfram in Heidelberg über die Ergebnisse seiner Untersuchung “Führungsverhalten im Kontext der Geschlechterbeziehungen” . Dabei sollten Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Führungsverhalten von Frauen und Männern untersucht und der Zusammenhang zwischen Führungsverhalten und Führungserfolg analysiert werden. Hierfür wurden 142 Führungskräfte und 538 Mitarbeiter befragt. Heraus kam:

Wir können alles. Ausser Hochdeutsch.

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Dieser Spruch der 1999 gestarteten Werbekampagne für mein Heimatland Baden-Württemberg ist mittlerweile zum geflügelten Spruch geworden. Und hat durch die Filbinger-Trauerrede des Ministerpräsidenten Oettinger eine ganz neue Bedeutung bekommen.

Der obige Spruch gilt ja auch zunehmend für die Marketing- und Werbebranche, in der immer mehr Anglozismen Eingang finden. Das dies nicht immer zum Wohle des Verbrauchers geschieht, hat eine Diplomandin herausgefunden, die bekannte Werbeslogans übersetzen ließl; – mit teilweise ungewollten Bedeutungen.

Dilbert-Comic des Tages

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Dilbert ist die Titelfigur des gleichnamigen Comicstrips von Scott Adams, der auch das Dilbert-Prinzip formuliert hat. Das Dilbert-Prinzip behauptet, dass die ineffizientesten Arbeiter unverzüglich ins Management versetzt würden , wo sie den geringsten Schaden anrichten könnten. Dadurch verfügt die Person im Management weder über die notwendigen sozialen Eigenschaften eines Managers, noch über die fachlichen Kenntnisse bezüglich des von ihr gemanagten Bereiches. In dieser tragischen Situation wird der auch von persönlichen Marotten gebeutelte Mensch in seiner […]

Über Abwehrmechanismen – oder warum George Bush im Irak immer siegen wird.

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Der Begriff Abwehrmechanismus stammt aus der Psychoanalyse. Damit sind psychische Reaktionen gemeint, mit denen sich Menschen vor seelischen Konflikten schützen. Dies geschieht meist völlig unbewusst, d.h. der betreffende Mensch glaubt tatsächlich seine – oft logisch klingende – Begründung für sein Verhalten. Abwehrmechanismen helfen, unbewusste Konflikte zu lösen und tragen so bei jedem von uns zur Selbststeuerung bei. Hier die wichtigsten Abwehrmechanismen.

Identifikation

  • Man identifiziert sich mit einer bestimmten Person, einer religiösen Überzeugung oder einem x-beliebigen Objekt, um die eigene Person aufzuwerten bzw. sich zugehörig zu fühlen.
    – Weibliche Teenager schwärmen für die Band Tokio Hotel. – Deutschlands begeisterte sich letztes Jahr für Fussball und identifizierte sich plötzlich wieder für die deutsche Nation und ihre Fahne.
    – Wegen einer Mohammed-Karikatur in einer dänischen Zeitung gab es wochenlang islamistische Aufstände.
  • Durch Identifikation mit seinem Agressor kann zum Beispiel ein Opfer seine Angst vor dem Entführer verringern (Stockholm-Syndrom).

Wie man mit HAKOMI über den Körper dem eigenen Ich näherkommt.

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In meinen Seminaren und im Coaching arbeite ich oft mit dem Ansatz der Hakomi – Körperpsychotherapie. Hier eine kurze Darstellung.

Hakomi ist ein körperbezogenes, prozessorientiertes, tiefenpsychologisch fundiertes Verfahren, das in den 70er Jahren von Ron Kurtz in den USA entwickelt wurde. Das Wort ”Hakomi” hatte Ron Kurtz geträumt und er entdeckte danach, dass das in der Sprache der Hopi-Indianer eine Frage und gleichzeitig eine Antwort bedeutet:
“Wie stehst Du in Beziehung zu diesen verschiedenen Welten?”
oder auch “Wer bist Du?”
Er fand das so bezeichnend für seine Methode, dass er ihr diesen Namen gegeben hat.

Die Prinzipien von Hakomi:

Innere Achtsamkeit
Normalerweise befinden wir uns im Alltagsbewusstsein. Von da aus denken und handeln wir, unsere Erfahrungswerte fliessen uns ständig zu und lassen uns viele Dinge automatisch und mit geringem Energieaufwand tun.

Theorie der kognitiven Dissonanz – oder warum Sie sich nicht von Ihren Telekom – Aktien trennen.

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Jeder kennt das Gefühl: War das jetzt die richtige Entscheidung? Hab’ ich das optimale Produkt, den richtigen Job, den richtigen Partner gewählt? Vor allem nach einer Entscheidung tauchen die nagenden Selbstzweifel auf.

  • In den 1950er Jahren scharte Marian Keech viele Anhänger um sich. Sie eine Vorhersage empfangen habe, dass eine gewaltige Flut alle Menschen auf der Erde töten werde und nur die Anhänger ihrer Sekte würden von fliegenden Untertassen gerettet.
    Was taten die Sektenanhänger, als die prophezeite Katastrophe ausblieb?
  • Sie haben nach sorgfältiger Prüfung ein neues Auto gekauft, als sie in einer renommierten Autozeitschrift einen negativen Testbericht über Ihr gerade erstandenes Wunschauto lesen.
    Wie gehen Sie mit dieser Information um?
  • Im Jahre 2001 kaufen Sie sich – angeregt durch Werbespots von Prominenten mehrere Telekom-Aktien zum Kurs von umgerechnet 14 €. Nahe dem Kurshöhepunkt i 2001 kaufen Sie auf Empfehlung Ihres Bankberaters noch einmal Telekom-Aktien zum Kurs von 105 € dazu. Seit 2004 pendelt der Telekom-Kurs um die 14 €-Marke.
    Warum verkaufen Sie nicht?

Früher hatten Könige einen Hofnarren. Heute übernimmt diese Aufgabe oft ein Coach.

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Je höher es jemand auf der Karriereleiter geschafft hat, um so einsamer ist er. Nicht, weil er zuwenig Zeit hat für persönliche Kontakte. Sondern weil er Macht hat. Macht bedeutet auf der einen Seite Einfluss. Die Fähigkeit und Möglichkeit, Dinge zu bewegen. Doch die Macht hat eine Nebenwirkung. Bei vielen Menschen weckt sie Ängste. Die Angst, beurteilt zu werden, im schlimmsten Fall verurteilt zu werden. Für die Führungskraft heißl;t das konkret: Sie verlieren das Feedback der Umgebung. Vor allem das ehrliche Feedback.

Denn Ihre Umgebung fühlt sich abhängig von Ihrem Wohlwollen – ist es im Einzelfall wohl auch. Daher teilen sich die Menschen in Ihrer Umgebung in zwei Gruppen:

1. Jene, die Ihre Arbeit nur loben und positiv sehen. Und die Gefahren, Risiken und Fehler schlicht übersehen, weil sie Sie bewundern.

2. Jene, die Ihnen schmeicheln, die zwar genauer Risiken und Gefahren sehen, aber Ihnen gegenüber darüber nichts mitteilen.

Beide Gruppen sind gefährlich, die zweite noch mehr, da sie langfristige Ziele verfolgt. Das Problem ist in der Machtpsychologie gut bekannt. Die Führungskräfte früherer Zeiten – die Könige – fanden einen Ausweg: es ist der Narr.

Obwohl auch er sein Brot vom König bezieht, ist er vom Lob des Königs unabhängig. Denn er schielt auf keine weiteren Vergünstigungen. Die Rolle des Narren kennt keine Beförderung. Darin gründet seine Stärke und sein Mut, dem König auch unangenehme Wahrheiten zu sagen. Ohne das Korrektiv des Narren neigen manche Führungskräfte zu Hochmut und eigenen Narreteien. (”beratungsresistent” heißl;t die schöne Umschreibung dafür).

Haben Sie einen ”Narren” in Ihrer Umgebung? Jemand der Ihnen den Spiegel vorhält, so dass Sie sich ungeschminkt darin erkennen können?

Dann sichern Sie …

Sie haben Übergewicht und wollen Ihren Body-Mass-Index wissen? Nehmen Sie lieber ein Maßband.

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Dicke Frauen sind fett. Männer haben Format. Ein Problem haben beide gemeinsam. Denn ein erhöhter Taillenumfang steigert das Risiko, in den nächsten fünf Jahren ein metabolisches Syndrom und später einen Schlaganfall oder Herzinfarkt zu erleiden, um 46 Prozent (!).

Insofern erlaubt das Anlegen eines Maßl;bands in der Höhe des Bauchnabels eine zuverlässigere Vorhersage über Gesundheitsrisiken als der Body-Mass-Index (BMI). Das kritische Maßl; liegt bei Frauen bei einen Bauchumfang ab 88 cm und bei Männern ab 102 cm.

Einen solchen Wert erreichen in Deutschland immer mehr Menschen. Nur ein Drittel der deutschen Männer sind noch normalgewichtig. Bei den Frauen sind es etwas weniger als die Hälfte.

Doch Gewicht zu verlieren ist nicht einfach, vor allem wenn man jenseits des vierzigsten Geburtstags ist. Denn danach verlangsamt sich der Stoffwechsel und diesselben Kalorien, die man als Fünfundzwanzigjähriger folgenlos verputzte, schlagen jetzt stärker an.

Diätrezepte und Jojo-Effekte sind hinreichend bekannt. Ich möchte hier mehr auf die psychischen Effekte von Zuviel-Essen eingehen. In meiner Praxis als Psychotherapeut und Coach erlebe ich immer wieder, dass deutliches Übergewicht für viele Menschen auch eine wichtige Funktion haben kann. Welche zum Beispiel?

Sie wollen Karriere machen? Dabei werden diese drei Eigenschaften oft übersehen.

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Ob Sie einen Job bekommen, entscheiden Ihre Ausbildung, Ihr Lebenslauf und Ihr Auftreten im Bewerbungsgespräch. Ob Sie den Job auch behalten und darin erfolgreich sind, entscheiden jedoch ganz andere Fähigkeiten. Diese Fähigkeiten werden selten in Stellenausschreibungen erwähnt. Gleichwohl werden sie immer wieder in wissenschaftlichen Untersuchungen bestätigt ...

Es geht im wesentlichen um drei Karrierefaktoren:

1. Ausdauer
“Ich habe dreissig Jahre gebraucht, um über Nacht berühmt zu werden” wusste Harry Belafonte. Doch viele Erfolgsgeschichten legen nahe, dass allein eine geniale Idee, der richtige Moment, eine Portion Glück die wichtigsten Elemente des Erfolgs sind. ”Weniger populär ist die Erfahrung, dass fast immer auch Ausdauer, Geduld und Willenskraft nötig sind, um gesetzte Ziele zu erreichen.

Menschen mit wenig Ausdauer sind oft durch zu frühe Erfolge verwöhnt wurden oder haben unrealistisch hohe Erwartungen an ihr Gelingen. Die Folge: bei Rückschlägen nehmen sie diese zu persönlich und stecken zu früh auf.

In vielen Führungsseminaren lernen Sie Werkzeuge. Doch für die Praxis reicht das selten.

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Es gibt im Grunde nur zwei Arten, Menschen zu führen:

1. Durch Anordnen, Kontrollieren und das Androhen von Konsequenzen (autoritäres Modell)
“Entweder Du führst oder Du folgst oder Du gehst aus dem Weg.” Lee Iacocca

2. Durch flexible Kommunikation Mitarbeiter zur Selbstführung einladen (kooperatives Modell)
”Wer Menschen führen will, mußl; hinter ihnen gehen.” Laotse

Beide Ansätze sind wirksam und haben ihre überzeugten Verfechter. Viele Führungskräfte bewegen sich zwischen diesen beiden Polen. Denn es geht darum, mit Menschen je nach Situation und Mitarbeiter angemessen zu handeln.

Doch viele Führungskräfte sind zu wenig beziehungsorientiert. Denn wie wir andere Menschen sehen und wie wir mit ihnen umgehen, hängt immer auch von unseren eigenen – oft unbewussten – Erfahrungen und Vorbildern ab. Letztlich wird unsere Art, wie wir andere führen, davon bestimmt, wie wir uns selbst führen. Gehen wir beispielsweise gewaltsam mit uns selbst um (Bedürfnisse ignorieren, Grenzen missachten, sich zusammenreissen etc.) scheint uns dies oft der einzige Weg, auch mit anderen Ergebnisse zu erzielen. Doch dass wir keinen anderen Weg kennen, heißl;t nicht, dass es nicht andere Wege gibt.

”Was macht man mit einem Mitarbeiter, der unmotiviert ist?” lautet eine häufige Frage in meinen Seminaren.