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routenplaner, wikipedia, telefonbuch, paris hilton?

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Diese seltsame Aufzählung gibt uns eine präzise Antwort auf eine brennende Frage, die Politiker, Werbetexter und Fernsehmacher laufend beschäftigt:
“Was wollen die Menschen in Deutschland eigentlich?”
“Worüber wollen sie mehr wissen?”
“Was liegt Ihnen wirklich auf der Seele?”

Ist es wirklich der Klimawandel, das Rauchverbot in Gaststätten oder doch mehr die Rentenerhöhung oder der EU-Beitritt der Türkei?

Nun, die Antwort geben wir Deutschen selbst. Jeden Tag, jede Stunde. Indem wir bei Google eintippen, was wir nicht wissen, was wir aber glauben, unbedingt wissen zu müssen.

Google sammelt diese Milliarden von Suchanfragen und bringt sie jeden Monat in eine Reihenfolge. Sinnigerweise heißl;t die Seite “Zeitgeist”. Und vielleicht kann man ja tatsächlich etwas über den Charakter eines Volkes (seine Wünsche und Ängste) erfahren, wenn man diese Hitliste der fünfzehn beliebtesten Suchworte anschaut. Vor allem, wenn man sie mit den Suchwort-Listen andere Länder vergleicht.

Hier sind Deutschlands häufigste Suchworte im Februar 2007:

Das Wikipedia der wichtigsten Gesetze der Filmproduktion.

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In diesem Weblog schreibe ich oft darüber, dass menschliches Leben und Erleben in Landkarten organisiert ist. Die Realität ist zu komplex als dass wir direkt mit ihr umgehen könnten. Deshalb reduzieren wir die Komplexität der Wirklichkeit durch mentale Landkarten
Es gibt unzählige Landkarten. Zum Beispiel
Landkarten von Männern
Landkarten des Unglücklichmachens
Landkarten von weiblichen Führungskräften
Landkarten der Lebensführung

Diese Landkarten, die ursprünglich nur zur Vereinfachung und Orientierung dienten, werden mit häufiger Anwendung zu “Gesetzen”. Kaum jemand hinterfragt sie noch. “So ist das eben im Leben.”

Zufällig entdeckte ich, dass es auch bei der Produktion von Kinofilmen bestimmte “Gesetze” gibt, die zwar willkürlich und bisweilen unlogisch sind – jedoch in allen Filmen befolgt werden.

Welche sind das? Beim Lesen erkennen Sie sie bestimmt wieder.

Ein Routenplaner für’s eigene Leben?

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Das wünscht man sich manchmal. Die gute Nachricht: jeder hat so einen inneren Routenplaner. Es ist das “Lebensdrehbuch”. Die schlechte Nachricht: meist wissen wir nichts von diesem Drehbuch, leben es jedoch unbewusst.

Das Lebensdrehhuch (“Skript”) wirkt wie ein vorgegebenes Rollenbuch, das Menschen unbewusst nachspielen. Es enthält direkte oder indirekte Aufträge und “unerledigte Angelegenheiten” der Eltern und bisweilen auch Generationen davor. Den Begriff geprägt hat Eric Berne, der Gründer Transaktionanalyse. Nach ihm ist ein Skript ist ein ein Lebensplan oder ein unbewusstes Programm, nach dem ein Mensch lebt.

Entscheidend für den Lebensverlauf ist, ob jemand ein “Gewinner-Skript” (“Einen Donald kriegt man nicht klein!”) sagte sich der Pfälzer Angler Donald Klein (!), der achtzehn Monate im iranischen Gefängnis saßl;.) oder ein “Verlierer-Skript” (“Ich habe immer Pech.”) mit sich trägt. Denn die inneren Überzeugungen bestimmen (wie auf einem Routenplaner) die Möglichkeiten des Menschen, sich zu verhalten und Konflikte zu bewältigen. Durch die Analyse der Szenen des Drehbuchs können diese bewusst gemacht und unter Umständen verändert werden.

Wie kommt man nun seinem eigenen Lebensdrehbuch auf die Spur?

Leben Frauen länger oder sterben Männer früher?

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Das ist keine Scherzfrage, sondern der Titel eines Artikels des deutschen Demographen Marc Luy Er untersuchte die Lebensdaten von zwölftausend Mönchen und Nonnen in bayerischen Klöstern von 1804 – 1975. Dabei wollte er herausfinden, ob es einen Unterschied in der Lebenserwartung zwischen Männern und Frauen gibt, wenn diese in gleichen sozialen Verhältnissen leben (deshalb seine Stichprobe in Klöstern).

Das erstaunliche Ergebnis: die Lebenserwartung von Nonnen ist etwa genauso lange wie bei Frauen außl;erhalb von Klöstern (ca. 82 Jahre). Mönche leben im Schnitt genau so lange (ca. 80 Jahre). Die Lebenserwartung von Männern außl;erhalb von Klöstern liegt jedoch deutlich darunter – bei nur 76 Jahren!

Wie kann man das erklären?

Frauen im Beruf: 3 Dinge, wie Sie besser mit Männern klarkommen.

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Frauen und Männer leben in verschiedenen Welten. Deshalb ist auch ihre Verständigung oft voller Missverständnisse. Zu wissen, wie Männer denken, ist für Frauen hilfreich. Dieser Artikel soll Ihnen dabei helfen.

Wie sieht die Welt der Männer aus?
Schon von früh an wachsen Jungen in einer Welt auf, in der es um Hierarchie und Macht geht. Fast alle Jungen-Spiele drehen sich um's Gewinnen. Spiele, bei denen man nicht gewinnen kann, finden Jungen schnell langweilig. Daraus folgt, dass Jungen wie Männer zu vermeiden suchen, zu verlieren oder Schwächen zu zeigen.

Für die Kommunikation hat das deutliche Folgen. Deborah Tannen schreibt dazu: “Männer neigen zu Gesprächsritualen, die Opposition in Form von Herausforderungen, Scherzen, Hänseleien und spielerischen Herabsetzungen umfassen, und sie geben sich häufig Mühe, eine unterlegene Position in der Interaktion zu vermeiden.”

Wie sieht die Welt der Frauen aus?

Coaching für Ihre „inneren Antreiber“.

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In einem früheren Beitrag hier konnten Sie etwas über die fünf wichtigsten inneren Antreiber lesen. Heute erfahren Sie etwas über die dazugehörigen “Erlaubnisse”.

Die Bezeichnung “Antreiber” drückt bereits aus, dass ein Mensch seinem Antreiber wie einem inneren Gebot unbewusst-zwanghaft folgt. Er hat kaum einen Abstand, um zu prüfen, ob die Forderung des Antreibers gerade sinnvoll und effektiv ist. Der Mensch verfügt auch über kein inneres Argument, das gleich mächtig wie die Forderung des Antreibers wäre.

Beispiel: Jemand mit dem Antreiber “Sei immer perfekt!” kann eben nicht einfach “mal fünfe gerade sein lassen”. Auch wenn ihm das wohlmeinende Mitmenschen – oder gar sein Verstand – ihm das nahelegen.

Hilfreich sind stattdessen innere “Erlaubnisse”, die den inneren Konflikt dieses Menschen genug berücksichtigen. Zu jedem “Antreiber” gibt es eine oder mehrere “Erlaubnisse”.

Wie sehen diese Erlaubnisse aus?

Kennen Sie Ihre „inneren Antreiber“?

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Wundern Sie sich auch manchmal, warum Sie in bestimmten Situationen zu Verhaltensweisen neigen, die Sie hinterher reichlich unangemessen finden?

Dahinter stecken oft “innere Antreiber”. Das sind verinnerlichte Lebensregeln, wie wir etwas zu tun haben oder sein sollen. Sie resultiren aus Erfahrungen aus unserer Kindheit und Jugend mit unseren Eltern, Verwandten und Bekannten prägen stark unser Erwachsenenleben. Meist haben wir sie soweit verinnerlicht, dass sie uns gar nicht mehr auffallen – und wir sie somit auch nicht hinterfragen oder ändern können.

Einerseits sorgen diese “inneren Antreiber” dafür, dass wir es im Leben zu etwas bringen und erfolgreich werden. Bleiben sie jedoch unbewusst, können Sie zu erbarmlungslosen Antreibern entwickeln, die uns das Leben vermiesen.

Hier nun die fünf wichtigsten Antreiber:

Innere Achtsamkeit – ein Weg zu sich selbst.

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Wer bin ich? Wie bin ich? Und was soll ich hier? Diese Fragen treiben wohl jeden immer mal um – spätestens in der Midlife-Krise.

Doch wie findet man Antworten auf diese Fragen? Unser Alltagsbewusstsein – also der Zustand, in dem wir den größl;ten Teil des Tages sind – ist kein wirksames Mittel, um tiefere Ebenen unseres Selbst zu erfahren und zu verändern. Deshalb stehen wir beim Ringen um Veränderung oft an dem Punkt, dass wir das Problem mit dem Verstand durchaus gut erkennen, aber die Lösungsversuche funktionieren nicht.

An dieser Stelle hilft uns innere Achtsamkeit, eine Form der Aufmerksamkeit, die sich in den meditativen Disziplinen schon seit Jahrtausenden bewährt hat.

Männer haben Angst vor Frauen.

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Ein heißl;es Thema. Aus meiner langjährigen Arbeit mit Menschen und wenn ich im Fernsehen oder in der Zeitung sehe, was Männer mit Frauen machen, komme ich zu dieser Überzeugung: Männer haben Angst vor Frauen!

Genauer gesagt: wir Männer haben Angst davor, die Zuwendung und Anerkennung von Frauen nicht zu bekommen oder zu verlieren. Unser Selbstwertgefühl hängt ganz stark davon ab. (Wie sonst ist es zu erklären, dass immer wieder eifersüchtige Männer ihre Frau umbringen.) Denn derjenige, von dem ich mich abhängig fühle, hat Macht über mich.

Wie gehen Männer mit dieser Angst vor Frauen um?

Da Angst haben nun gemeinhin nicht als sehr männliche Eigenschaft gesehen wird, meist so, in dem sie abgewehrt wird. (“Ich Angst? Vor Frauen? Lächerlich!”) Es gibt zwei gängige Formen für Männer, diese Angst abzuwehren.

Die Landkarte ist nicht die Landschaft. Gott sei Dank.

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Dieser Grundsatz des Konstruktivismus beschreibt ein Dilemma des Lebens. Dass wir uns nämlich nicht direkt auf die Realität beziehen können, sondern uns immer innere Bilder (Landkarten) von der Realität machen.

Landkarten sind das Modell der Welt, das wir in unserem Gehirn zusammenfügen und recht bald für die wirkliche Welt halten. Die Landkarte ist unsere Interpretation der Realität, dessen, was wir sehen, hören, fühlen, riechen und schmecken. Damit erschaffen wir unsere Möglichkeiten und im gleichen Maßl;e auch unsere Grenzen. Das heisst, während wir die Welt wahrnehmen, erschaffen wir eine Landkarte der Welt in unserem Kopf. Was wir für unsere individuelle Psyche halten, ist im wesentlichen die Landkarte der Beziehungserfahrungen unseres Lebens.

Die meiste Zeit über ist das ein sehr nützlicher Prozess. Wir erhalten mit dieser Landkarte eine vereinfachte Abbildung der Welt. Und wenn wir Glück haben, dann sind die wesentlichen Faktoren abgebildet und die anderen weggelassen, sodass wir es leichter haben, uns in dieser Umwelt zu orientieren und zu organisieren (wie zum Beispiel bei einem Stadtplan).

Probleme treten meist dann auf, wenn