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Über Abwehrmechanismen – oder warum George Bush im Irak immer siegen wird.

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Der Begriff Abwehrmechanismus stammt aus der Psychoanalyse. Damit sind psychische Reaktionen gemeint, mit denen sich Menschen vor seelischen Konflikten schützen. Dies geschieht meist völlig unbewusst, d.h. der betreffende Mensch glaubt tatsächlich seine – oft logisch klingende – Begründung für sein Verhalten. Abwehrmechanismen helfen, unbewusste Konflikte zu lösen und tragen so bei jedem von uns zur Selbststeuerung bei. Hier die wichtigsten Abwehrmechanismen.

Identifikation

  • Man identifiziert sich mit einer bestimmten Person, einer religiösen Überzeugung oder einem x-beliebigen Objekt, um die eigene Person aufzuwerten bzw. sich zugehörig zu fühlen.
    – Weibliche Teenager schwärmen für die Band Tokio Hotel. – Deutschlands begeisterte sich letztes Jahr für Fussball und identifizierte sich plötzlich wieder für die deutsche Nation und ihre Fahne.
    – Wegen einer Mohammed-Karikatur in einer dänischen Zeitung gab es wochenlang islamistische Aufstände.
  • Durch Identifikation mit seinem Agressor kann zum Beispiel ein Opfer seine Angst vor dem Entführer verringern (Stockholm-Syndrom).

Wie man mit HAKOMI über den Körper dem eigenen Ich näherkommt.

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In meinen Seminaren und im Coaching arbeite ich oft mit dem Ansatz der Hakomi – Körperpsychotherapie. Hier eine kurze Darstellung.

Hakomi ist ein körperbezogenes, prozessorientiertes, tiefenpsychologisch fundiertes Verfahren, das in den 70er Jahren von Ron Kurtz in den USA entwickelt wurde. Das Wort ”Hakomi” hatte Ron Kurtz geträumt und er entdeckte danach, dass das in der Sprache der Hopi-Indianer eine Frage und gleichzeitig eine Antwort bedeutet:
“Wie stehst Du in Beziehung zu diesen verschiedenen Welten?”
oder auch “Wer bist Du?”
Er fand das so bezeichnend für seine Methode, dass er ihr diesen Namen gegeben hat.

Die Prinzipien von Hakomi:

Innere Achtsamkeit
Normalerweise befinden wir uns im Alltagsbewusstsein. Von da aus denken und handeln wir, unsere Erfahrungswerte fliessen uns ständig zu und lassen uns viele Dinge automatisch und mit geringem Energieaufwand tun.

Theorie der kognitiven Dissonanz – oder warum Sie sich nicht von Ihren Telekom – Aktien trennen.

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Jeder kennt das Gefühl: War das jetzt die richtige Entscheidung? Hab’ ich das optimale Produkt, den richtigen Job, den richtigen Partner gewählt? Vor allem nach einer Entscheidung tauchen die nagenden Selbstzweifel auf.

  • In den 1950er Jahren scharte Marian Keech viele Anhänger um sich. Sie eine Vorhersage empfangen habe, dass eine gewaltige Flut alle Menschen auf der Erde töten werde und nur die Anhänger ihrer Sekte würden von fliegenden Untertassen gerettet.
    Was taten die Sektenanhänger, als die prophezeite Katastrophe ausblieb?
  • Sie haben nach sorgfältiger Prüfung ein neues Auto gekauft, als sie in einer renommierten Autozeitschrift einen negativen Testbericht über Ihr gerade erstandenes Wunschauto lesen.
    Wie gehen Sie mit dieser Information um?
  • Im Jahre 2001 kaufen Sie sich – angeregt durch Werbespots von Prominenten mehrere Telekom-Aktien zum Kurs von umgerechnet 14 €. Nahe dem Kurshöhepunkt i 2001 kaufen Sie auf Empfehlung Ihres Bankberaters noch einmal Telekom-Aktien zum Kurs von 105 € dazu. Seit 2004 pendelt der Telekom-Kurs um die 14 €-Marke.
    Warum verkaufen Sie nicht?

Früher hatten Könige einen Hofnarren. Heute übernimmt diese Aufgabe oft ein Coach.

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Je höher es jemand auf der Karriereleiter geschafft hat, um so einsamer ist er. Nicht, weil er zuwenig Zeit hat für persönliche Kontakte. Sondern weil er Macht hat. Macht bedeutet auf der einen Seite Einfluss. Die Fähigkeit und Möglichkeit, Dinge zu bewegen. Doch die Macht hat eine Nebenwirkung. Bei vielen Menschen weckt sie Ängste. Die Angst, beurteilt zu werden, im schlimmsten Fall verurteilt zu werden. Für die Führungskraft heißl;t das konkret: Sie verlieren das Feedback der Umgebung. Vor allem das ehrliche Feedback.

Denn Ihre Umgebung fühlt sich abhängig von Ihrem Wohlwollen – ist es im Einzelfall wohl auch. Daher teilen sich die Menschen in Ihrer Umgebung in zwei Gruppen:

1. Jene, die Ihre Arbeit nur loben und positiv sehen. Und die Gefahren, Risiken und Fehler schlicht übersehen, weil sie Sie bewundern.

2. Jene, die Ihnen schmeicheln, die zwar genauer Risiken und Gefahren sehen, aber Ihnen gegenüber darüber nichts mitteilen.

Beide Gruppen sind gefährlich, die zweite noch mehr, da sie langfristige Ziele verfolgt. Das Problem ist in der Machtpsychologie gut bekannt. Die Führungskräfte früherer Zeiten – die Könige – fanden einen Ausweg: es ist der Narr.

Obwohl auch er sein Brot vom König bezieht, ist er vom Lob des Königs unabhängig. Denn er schielt auf keine weiteren Vergünstigungen. Die Rolle des Narren kennt keine Beförderung. Darin gründet seine Stärke und sein Mut, dem König auch unangenehme Wahrheiten zu sagen. Ohne das Korrektiv des Narren neigen manche Führungskräfte zu Hochmut und eigenen Narreteien. (”beratungsresistent” heißl;t die schöne Umschreibung dafür).

Haben Sie einen ”Narren” in Ihrer Umgebung? Jemand der Ihnen den Spiegel vorhält, so dass Sie sich ungeschminkt darin erkennen können?

Dann sichern Sie …

Sie haben Übergewicht und wollen Ihren Body-Mass-Index wissen? Nehmen Sie lieber ein Maßband.

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Dicke Frauen sind fett. Männer haben Format. Ein Problem haben beide gemeinsam. Denn ein erhöhter Taillenumfang steigert das Risiko, in den nächsten fünf Jahren ein metabolisches Syndrom und später einen Schlaganfall oder Herzinfarkt zu erleiden, um 46 Prozent (!).

Insofern erlaubt das Anlegen eines Maßl;bands in der Höhe des Bauchnabels eine zuverlässigere Vorhersage über Gesundheitsrisiken als der Body-Mass-Index (BMI). Das kritische Maßl; liegt bei Frauen bei einen Bauchumfang ab 88 cm und bei Männern ab 102 cm.

Einen solchen Wert erreichen in Deutschland immer mehr Menschen. Nur ein Drittel der deutschen Männer sind noch normalgewichtig. Bei den Frauen sind es etwas weniger als die Hälfte.

Doch Gewicht zu verlieren ist nicht einfach, vor allem wenn man jenseits des vierzigsten Geburtstags ist. Denn danach verlangsamt sich der Stoffwechsel und diesselben Kalorien, die man als Fünfundzwanzigjähriger folgenlos verputzte, schlagen jetzt stärker an.

Diätrezepte und Jojo-Effekte sind hinreichend bekannt. Ich möchte hier mehr auf die psychischen Effekte von Zuviel-Essen eingehen. In meiner Praxis als Psychotherapeut und Coach erlebe ich immer wieder, dass deutliches Übergewicht für viele Menschen auch eine wichtige Funktion haben kann. Welche zum Beispiel?

Sie wollen Karriere machen? Dabei werden diese drei Eigenschaften oft übersehen.

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Ob Sie einen Job bekommen, entscheiden Ihre Ausbildung, Ihr Lebenslauf und Ihr Auftreten im Bewerbungsgespräch. Ob Sie den Job auch behalten und darin erfolgreich sind, entscheiden jedoch ganz andere Fähigkeiten. Diese Fähigkeiten werden selten in Stellenausschreibungen erwähnt. Gleichwohl werden sie immer wieder in wissenschaftlichen Untersuchungen bestätigt ...

Es geht im wesentlichen um drei Karrierefaktoren:

1. Ausdauer
“Ich habe dreissig Jahre gebraucht, um über Nacht berühmt zu werden” wusste Harry Belafonte. Doch viele Erfolgsgeschichten legen nahe, dass allein eine geniale Idee, der richtige Moment, eine Portion Glück die wichtigsten Elemente des Erfolgs sind. ”Weniger populär ist die Erfahrung, dass fast immer auch Ausdauer, Geduld und Willenskraft nötig sind, um gesetzte Ziele zu erreichen.

Menschen mit wenig Ausdauer sind oft durch zu frühe Erfolge verwöhnt wurden oder haben unrealistisch hohe Erwartungen an ihr Gelingen. Die Folge: bei Rückschlägen nehmen sie diese zu persönlich und stecken zu früh auf.

In vielen Führungsseminaren lernen Sie Werkzeuge. Doch für die Praxis reicht das selten.

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Es gibt im Grunde nur zwei Arten, Menschen zu führen:

1. Durch Anordnen, Kontrollieren und das Androhen von Konsequenzen (autoritäres Modell)
“Entweder Du führst oder Du folgst oder Du gehst aus dem Weg.” Lee Iacocca

2. Durch flexible Kommunikation Mitarbeiter zur Selbstführung einladen (kooperatives Modell)
”Wer Menschen führen will, mußl; hinter ihnen gehen.” Laotse

Beide Ansätze sind wirksam und haben ihre überzeugten Verfechter. Viele Führungskräfte bewegen sich zwischen diesen beiden Polen. Denn es geht darum, mit Menschen je nach Situation und Mitarbeiter angemessen zu handeln.

Doch viele Führungskräfte sind zu wenig beziehungsorientiert. Denn wie wir andere Menschen sehen und wie wir mit ihnen umgehen, hängt immer auch von unseren eigenen – oft unbewussten – Erfahrungen und Vorbildern ab. Letztlich wird unsere Art, wie wir andere führen, davon bestimmt, wie wir uns selbst führen. Gehen wir beispielsweise gewaltsam mit uns selbst um (Bedürfnisse ignorieren, Grenzen missachten, sich zusammenreissen etc.) scheint uns dies oft der einzige Weg, auch mit anderen Ergebnisse zu erzielen. Doch dass wir keinen anderen Weg kennen, heißl;t nicht, dass es nicht andere Wege gibt.

”Was macht man mit einem Mitarbeiter, der unmotiviert ist?” lautet eine häufige Frage in meinen Seminaren.

routenplaner, wikipedia, telefonbuch, paris hilton?

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Diese seltsame Aufzählung gibt uns eine präzise Antwort auf eine brennende Frage, die Politiker, Werbetexter und Fernsehmacher laufend beschäftigt:
“Was wollen die Menschen in Deutschland eigentlich?”
“Worüber wollen sie mehr wissen?”
“Was liegt Ihnen wirklich auf der Seele?”

Ist es wirklich der Klimawandel, das Rauchverbot in Gaststätten oder doch mehr die Rentenerhöhung oder der EU-Beitritt der Türkei?

Nun, die Antwort geben wir Deutschen selbst. Jeden Tag, jede Stunde. Indem wir bei Google eintippen, was wir nicht wissen, was wir aber glauben, unbedingt wissen zu müssen.

Google sammelt diese Milliarden von Suchanfragen und bringt sie jeden Monat in eine Reihenfolge. Sinnigerweise heißl;t die Seite “Zeitgeist”. Und vielleicht kann man ja tatsächlich etwas über den Charakter eines Volkes (seine Wünsche und Ängste) erfahren, wenn man diese Hitliste der fünfzehn beliebtesten Suchworte anschaut. Vor allem, wenn man sie mit den Suchwort-Listen andere Länder vergleicht.

Hier sind Deutschlands häufigste Suchworte im Februar 2007:

Das Wikipedia der wichtigsten Gesetze der Filmproduktion.

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In diesem Weblog schreibe ich oft darüber, dass menschliches Leben und Erleben in Landkarten organisiert ist. Die Realität ist zu komplex als dass wir direkt mit ihr umgehen könnten. Deshalb reduzieren wir die Komplexität der Wirklichkeit durch mentale Landkarten
Es gibt unzählige Landkarten. Zum Beispiel
Landkarten von Männern
Landkarten des Unglücklichmachens
Landkarten von weiblichen Führungskräften
Landkarten der Lebensführung

Diese Landkarten, die ursprünglich nur zur Vereinfachung und Orientierung dienten, werden mit häufiger Anwendung zu “Gesetzen”. Kaum jemand hinterfragt sie noch. “So ist das eben im Leben.”

Zufällig entdeckte ich, dass es auch bei der Produktion von Kinofilmen bestimmte “Gesetze” gibt, die zwar willkürlich und bisweilen unlogisch sind – jedoch in allen Filmen befolgt werden.

Welche sind das? Beim Lesen erkennen Sie sie bestimmt wieder.

Ein Routenplaner für’s eigene Leben?

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Das wünscht man sich manchmal. Die gute Nachricht: jeder hat so einen inneren Routenplaner. Es ist das “Lebensdrehbuch”. Die schlechte Nachricht: meist wissen wir nichts von diesem Drehbuch, leben es jedoch unbewusst.

Das Lebensdrehhuch (“Skript”) wirkt wie ein vorgegebenes Rollenbuch, das Menschen unbewusst nachspielen. Es enthält direkte oder indirekte Aufträge und “unerledigte Angelegenheiten” der Eltern und bisweilen auch Generationen davor. Den Begriff geprägt hat Eric Berne, der Gründer Transaktionanalyse. Nach ihm ist ein Skript ist ein ein Lebensplan oder ein unbewusstes Programm, nach dem ein Mensch lebt.

Entscheidend für den Lebensverlauf ist, ob jemand ein “Gewinner-Skript” (“Einen Donald kriegt man nicht klein!”) sagte sich der Pfälzer Angler Donald Klein (!), der achtzehn Monate im iranischen Gefängnis saßl;.) oder ein “Verlierer-Skript” (“Ich habe immer Pech.”) mit sich trägt. Denn die inneren Überzeugungen bestimmen (wie auf einem Routenplaner) die Möglichkeiten des Menschen, sich zu verhalten und Konflikte zu bewältigen. Durch die Analyse der Szenen des Drehbuchs können diese bewusst gemacht und unter Umständen verändert werden.

Wie kommt man nun seinem eigenen Lebensdrehbuch auf die Spur?