Klimawandel – oder warum „Nach mir die Sintflut!“ demnächst nicht mehr zeitgemäß ist.
Eine der wesentlichen Fähigkeiten unseres Gehirn ist es, die Komplexität der Realität zu reduzieren. Andernfalls wären wir durch die vielen Möglichkeiten, die uns jeder Moment bietet, und die Notwendigkeit, uns zu entscheiden, vollkommen überfordert.
Die Reduktion der Komplexität geschieht dadurch, dass wir komplizierte Sachverhalte drastisch vereinfachen. Politiker beherrschen diese Kunst vortrefflich. Wie soll man auch bei 194 Staaten auf der Welt den Überblick behalten. Da hilft es manchem, wenn es eine “Achse des Bösen” gibt und drei, vier “Schurkenstaaten” definiert werden.
Der Klimawandel ist ja nicht neu. Schon vor zwanzig Jahren haben die Grünen, Erhard Eppler, der Club of Rome davor gewarnt. Doch warum fällt es uns so schwer, gewisse Ereignisse wahr- und ernstzunehmen und entsprechend zu handeln?
Das hat mit den menschlichen Abwehrmechanismen zu tun. Die wichtigsten sind:
Das Buch des Psychotherapeuten Paul Watzlawick ist ja mittlerweile ein Klassiker. Wer hat nicht schon erlebt, wie er sich selbst durch Vorurteile und unüberprüfte Annahmen das Leben schwer macht und dann vielleicht an Watzlawicks Geschichte “Der Mann mit dem Hammer” denkt?
So hilfreich in vielen Fragen des beruflichen und privaten Lebens die Suchmaschine Google ist, das grafische Erscheinungsbild ist doch recht schlicht.
Viele Trainer und Coaches haben therapeutische Zusatzausbildungen. Das ist nützlich und sinnvoll, lassen sich doch Fähigkeiten selten von der Persönlichkeit trennen. Man schätzt, dass es etwa zweihundertfünf-zig verschiedene therapeutische Richtungen gibt. Da kann man schon mal die Orientierung verlieren.
Nach vielen Jahren des Versuchs, Soft-skills-Methoden zu trainieren, bin ich zu der Überzeugung gelangt: es geht nicht. Wieviele kostbare Seminarstunden habe ich mit willigen Teilnehmern probiert, Ich-Botschaften, Aktives Zuhören, die Anwendung des Vier-Ohren-Modells, die “richtige” Art eines Konfliktgesprächs zu üben. Mit Übungen, mit Rollenspielen – mit und ohne Video. Ich habe es aufgegeben.
Ihr Stress entsteht nicht durch Ihre Arbeit, sondern durch Ihre Wahrnehmung und Reaktion auf die Arbeitssituationen. Denn Stress gibt es nicht wirklich. Es gibt Situationen und Konsequenzen. Aber den möglichen Stress dazu machen Sie sich selbst:
”Was macht man mit einem Mitarbeiter, der unmotiviert ist?” lautet eine häufige Frage in meinen Seminaren.
Dieses nach Vilfredo Frederico Pareto Prinzip ist auch als 80/20-Regel benannt.
Mit dieser vergleichsweise einfachen, aber sehr effektiven Methode soll man seinen Tagesablauf besser planen können. Pro Tag bedarf es hiermit (nach Lothar J. Seiwert) nur einige Minuten, um die Aufgaben des kommenden Tag zu strukturieren. Den Namen hat die Methode von den Anfangsbuchstaben der fünf Schritte: